Informationen zum neuen Coronavirus (SARS-CoV-2)

Unsere Praxis unternimmt alles um die Versorgung unserer Patienten in der aktuellen Covid-19 Pandemie aufrechtzuerhalten! Wir sind für Sie da!

Bitte kommen Sie möglichst nur mit einem vorher telefonisch vereinbarten Termin zu uns in die Praxis.

Sollten Sie Erkältungssymptome haben, sagen Sie Ihren Termin bitte telefonisch unter 0221 9138880 oder per E-Mail unter service(at)radiologie-ebertplatz.de ab! Wir setzen uns mit Ihnen in Verbindung und finden eine Lösung für Ihre Versorgung.

Ihre Gesundheit ist unser oberstes Ziel. Bitte verzichten Sie deshalb nicht aus Sorge vor einer Corona-Infektion auf wichtige Untersuchungen und Behandlungen.
Wir haben umfassende Veränderungen in der Praxis durchgeführt um die aktuellen Empfehlungen einhalten zu können. Bitte befolgen Sie die entsprechenden Anweisungen unserer Mitarbeiter und achten auf häufige Händedesinfektion! Kommen Sie nach Möglichkeit ohne Begleitung zu Ihrem Termin.

Bleiben Sie Gesund,
Ihre Radiologie am Ebertplatz

Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und die davon verursachte Erkrankung COVID-19 in Deutschland führt bei vielen Menschen zur Verunsicherung. 

Auf dieser Seite haben wir für Sie Informationen für Ihren Besuch in unserer Radiologie am Ebertplatz, die wichtigsten Hygienemaßnahmen zur Ansteckungsvermeidung, sowie Informationen zur Lage in Köln und alle wichtigen Links zusammengefasst.

Bürgertelefon der Stadt Köln

Die Stadt Köln hat ein Bürgertelefon eingerichtet:

0221 / 221-33500


Das Bürgertelefon ist montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10 bis 16 Uhr erreichbar.


Bürgerinnen und Bürger können sich hier mit konkreten Fragen zum Thema Corona-Virus informieren. 

Ihr Besuch in der Radiologie am Ebertplatz

Für uns in der Radiologie am Ebertplatz hat Hygiene oberste Priorität – nicht nur in der Erkältungszeit. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Patientinnen und Patienten profitieren von unserem ständigen Einsatz in der derzeitigen Situation. Und so können wir uns um das Wichtigste kümmern – Ihre Gesundheit.

 

Aktuell gibt es in unserer Radiologie am Ebertplatz keine Beeinträchtigungen wegen des Coronavirus. Alle Termine werden eingehalten, der Praxisbetrieb läuft wie gewohnt. 

 

Sollten Sie an Erkältungssymptomen wie Husten, Schnupfen oder Halskratzen leiden, melden Sie sich bitte bei uns – telefonisch unter 0221-9138880 oder per E-Mail unter service(at)radiologie-ebertplatz.de. Aufgrund von allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen bitten wir Sie dann Ihren Termin zu verschieben. Gemeinsam finden wir für Sie eine Lösung und einen neuen Termin. 

 

Wenn wir alle zusammen die wichtigsten Hygieneregeln beachten, können wir Sie genauso gut und sicher versorgen wie immer.

 

Helfen Sie mit, sich und andere vor ansteckenden Infektionskrankheiten zu schützen.

 

  • Tragen Sie bei Ihrem Besuch bitte eine Mund-Nasen-Bedeckung
  • Waschen Sie sich regelmäßig und gründlich die Hände
  • Vermeiden Sie es, mit ungewaschenen Händen Mund, Nase und Augen zu berühren
  • Nutzen Sie unser Handdesinfektionsgerät im Eingangsbereich
  • Verzichten Sie auf das Händeschütteln
  • Beachten Sie die Husten- und Nieshygiene
  • Halten Sie im Krankheitsfall Abstand und bleiben Sie zuhause

 

Diese Hinweise können Sie auch als pdf downloaden:

Die wichtigsten Hygieneregeln für Ihre Besuch in der Radiologie am Ebertplatz

Was sind Coronaviren?

Coronaviren wurden erstmals Mitte der 1960er Jahre identifiziert. Sie können sowohl Menschen als auch verschiedene Tiere infizieren, darunter Vögel und Säugetiere. Coronaviren verursachen beim Menschen verschiedene Krankheiten.

Viele Eigenschaften des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 sind momentan noch nicht bekannt, zum Beispiel

  • der Zeitraum der höchsten Ansteckungsfähigkeit (Infektionsität),
  • die genaue Zeitdauer, bis nach Ansteckung bei einem Infizierten Symptome erkennbar sind (Inkubationszeit),
  • wie schwer die Krankheit verläuft
  • oder über welchen Zeitraum Erkrankte Viren ausscheiden bzw. noch infektiös sind.

 

Der aktuelle Wissensstand bezieht sich auf erste Beobachtungen sowie auf Rückschlüsse zu Kenntnissen, die über ähnliche Coronaviren (SARS, MERS) vorliegen. Um Wissenslücken zu schließen, werden die neuartigen Viren in verschiedenen Laboren weltweit untersucht, Krankheitsfälle und das Umfeld werden genau beobachtet, analysiert und bewertet. Die dabei erhobenen und ausgewerteten Daten werden auf internationaler Ebene ausgetauscht um die zur Bekämpfung notwendigen Maßnahmen abstimmen und anpassen zu können.

 

Die Situation entwickelt sich sehr dynamisch. Das Robert Koch-Institut (RKI) beobachtet und analysiert die Lage sehr genau und leitet daraus Empfehlungen für Infektionsschutzmaßnahmen ab, die an die jeweilige Situation angepasst sind.

Wie kann ich mich vor einer Ansteckung schützen?

Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Nies-Etikette, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

Was tun wenn ich mich krank fühle?

Nicht alle, die Erkältungssymptome und Fieber haben, haben sich mit dem Coronavirus angesteckt. Bitte bedenken Sie, dass aktuell die Erkältungs- und Grippewelle ebenfalls auf dem Vormarsch ist und die Symptomatik sehr ähnlich sein kann. 

 

Wenn Sie Sorge oder begründeten Verdacht haben, durch den Corona-Virus erkrankt zu sein, dann wenden Sie sich zunächst an Ihre Hausärztin oder Hausarzt oder an den hausärztlichen Notdienst (Telefonnummer 116 117) oder gegebenenfalls an eine Notaufnahme eines Krankenhauses in ihrer Nähe.

Bevor Sie in eine Arztpraxis oder Notaufnahme gehen, melden Sie sich vorher telefonisch mit dem Hinweis auf Ihren Verdacht bezüglich Corona-Virus an.

 

Die Stadt Köln hat ein Bürgertelefon eingerichtet: Telefonnummer 0221/221-33500 . Das Bürgertelefon ist montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr und am Wochenende von 9 bis 18 Uhr erreichbar. Dort können sich Bürgerinnen und Bürger mit konkreten Fragen zum Corona-Virus informieren.

 

Wenn Sie persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das SARS-CoV-2-Virus im Labor nachgewiesen wurde, wenden Sie sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an ihren Hausarzt. Wenn Sie unsicher sind oder Ihre Ärztin/Ihr Arzt nicht erreichen können, wenden Sie sich an den kassenärztlichen Notdienst. Dieser ist rund um die Uhr erreichbar unter der Telefonnummer 116117. Der Sie dann versorgende Arzt wird sich bei Notwendigkeit unverzüglich mit dem Gesundheitsamt in Verbindung setzen.

 

Wenn Sie sich in einem vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben, vermeiden Sie – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte und bleiben nach Möglichkeit zu Hause. Beachten Sie die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene. Wenn Symptome auftreten, suchen Sie - nach telefonischer Voranmeldung mit Hinweis auf die Reise – ihren Hausarzt auf. Wenn Sie unsicher sind oder Ihre Ärztin/Ihr Arzt nicht erreichen können, wenden Sie sich an den kassenärztlichen Notdienst. Dieser ist rund um die Uhr erreichbar unter 116117. Der Sie dann versorgende Arzt wird sich bei Notwendigkeit unverzüglich mit dem Gesundheitsamt in Verbindung setzen. 

Corona-Test Angebote

Welche Personengruppen können sich wo auf das Corona-Virus testen lassen?

Die Stadt Köln hat dafür eine Übersicht erstellt.

Diese Corona-Test-Übersicht können Sie hier herunterladen.

Antworten auf häufige Fragen zum neuen Coronavirus

Herausgeberin:

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Köln

Alle Rechte vorbehalten.

  • Welche Länder/Regionen sind von Erkrankungen mit dem neuartigen Coronavirus betroffen?

    Aktuelle Fallzahlen, betroffene Länder und Informationen zu Risikogebieten finden Sie auf den Seiten des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de/covid-19-risikogebiete und www.rki.de/covid-19-fallzahlen. In Deutschland wurden seit Ende Januar 2020 ebenfalls Erkrankungsfälle bestätigt.

  • Wie schätzt das Robert Koch-Institut die Lage in Deutschland ein?

    Die aktuelle Einschätzung des Robert Koch-Instituts zur Lage in Deutschland finden Sie unter www.rki.de/covid-19-risikobewertung.

  • Welche Krankheitszeichen werden durch das neuartige Coronavirus ausgelöst?

    Als häufigste Krankheitszeichen werden Fieber und Husten berichtet. Die Krankheitsverläufe sind jedoch unspezifisch, vielfältig und variieren stark. Daher lassen sich keine allgemeingültigen Aussagen zum „typischen“ Krankheitsverlauf machen.

     

    Eine Infektion kann ohne Krankheitszeichen ablaufen, es sind aber auch Krankheitsverläufe mit schweren Lungenentzündungen mit Lungenversagen und Tod möglich. Am häufigsten sind jedoch milde Krankheitsverläufe. Dies geht aus den in China erfassten Fällen hervor.

  • Wie wird das neue Coronavirus übertragen?

    Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg scheint die Tröpfcheninfektion zu sein. Diese Übertragung kann direkt von Mensch zu Mensch erfolgen, wenn Virus-haltige Tröpfchen an die Schleimhäute der Atemwege gelangen. Auch eine Übertragung durch Schmierinfektion über die Hände, die mit der Mund- oder Nasenschleimhaut sowie mit der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, ist prinzipiell nicht ausgeschlossen. Welche Rolle die Schmierinfektion spielt, ist nicht bekannt. Bisher wurden häufig Infektionsketten identifiziert, die am besten durch eine direkte Übertragung, z. B. durch Tröpfchen, erklärbar waren.

    Die neuartigen Coronaviren wurden auch in Stuhlproben Betroffener gefunden. Ob das neuartige Coronavirus auch über den Stuhl verbreitet werden kann, ist noch nicht abschließend geklärt.

    (Siehe auch die Fragen „Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen“ und „Ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Allgemeinbevölkerung zum Schutz vor akuten Atemwegsinfektionen sinnvoll?“).

  • Wie lange dauert es bis die Erkrankung nach Ansteckung ausbricht?

    Derzeit wird davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung 1 bis 14 Tage dauern kann, bis Krankheitszeichen auftreten. Im Durchschnitt beträgt diese sogenannte Inkubationszeit 5 bis 6 Tage.

  • Gibt es einen Impfstoff, der vor der Erkankung Covid-19 schützt?

    Momentan steht kein Impfstoff zur Verfügung, der vor einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus schützt. Weltweit wird intensiv an solchen Impfstoffen gearbeitet und eine ganze Reihe von Impfstoffkandidaten sind laut Angaben der WHO bereits in der Entwicklung. Wann ein Impfstoff zum Schutz vor dem neuartigen Coronavirus verfügbar sein wird, ist allerdings derzeit noch nicht zu sagen.

  • Was bedeutet es für Deutschland, wenn sich das neuartige Coronavirus hierzulande zunehmend ausbreitet?

    Es ist offen, wie viele Menschen sich insgesamt in Deutschland mit dem Coronavirus infizieren werden. Schätzungen gehen von bis zu 70 % der Bevölkerung aus, es ist allerdings unklar, über welchen Zeitraum dies geschehen wird. Die Auswirkungen für Deutschland lassen sich nicht vorhersagen. Nach derzeitigen Erkenntnissen verläuft nur ein kleiner Teil der Erkrankungen schwer (siehe auch Frage „Welche Personengruppen sind besonders häufig von einem schweren Verlauf der Erkrankung betroffen?“). Dennoch: Wenn sich die Erkrankung ungebremst ausbreitet, könnte dies zu einer erheblichen Krankheitslast in Deutschland führen.

  • Was sollte die Bevölkerung tun, um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen?

    Bürgerinnen und Bürger können dazu beitragen, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen, indem sie folgende Empfehlungen berücksichtigen:

    • Informieren Sie sich auf den Internetseiten öffentlicher Stellen, die qualitätsgesicherte Informationen zum neuartigen Coronavirus anbieten. Dies sind beispielsweise die Seiten des Bundesgesundheitsministeriums und der Landesgesundheitsministerien, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Robert Koch-Instituts. Falls erforderlich, informiert auch das zuständige lokale Gesundheitsamt über die entsprechende Situation.
    • Befolgen Sie die Vorgaben und Empfehlungen der zuständigen Behörden.
    • Reduzieren Sie generell Kontakte zu anderen.
    • Verbreiten Sie keine zweifelhaften Social-Media-Informationen.
    • Bleiben Sie bei Krankheitszeichen im Bereich der Atemwege zu Hause.
    • Praktizieren Sie eine gute Händehygiene und halten Sie sich an die Husten- und Niesregeln.
    • Verzichten Sie auf das Händeschütteln.
    • Fassen Sie sich möglichst wenig ins Gesicht, um etwaige Krankheitserreger nicht über die Schleimhäute von Augen, Nase oder Mund aufzunehmen.
    • Halten Sie Abstand von Menschen, die sichtbar an einer Atemwegserkrankung leiden. 
    • Vermeiden Sie die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln.
    • Arbeiten Sie, wenn möglich, von zu Hause.
    • Organisieren oder besuchen Sie keine privaten Veranstaltungen (Geburtstagsfeiern, Spieleabende oder ähnliches).
    • Bitte informieren Sie sich auch zu möglichen regionalen bzw. lokalen Maßnahmen, die zu beachten sind.

    Ein Merkblatt mit Verhaltensempfehlungen finden Sie auf infektionsschutz.de

    Optionen für Maßnahmen zur Kontaktreduzierung in Gebieten, in denen vermehrt Fälle bekannt wurden, finden Sie auf den Seiten des Robert Koch-Instituts.

    Weitere Informationen, wie sich jeder Einzelne auf eine COVID-19-Pandemie vorbereiten kann, stellt das Science Media Center zur Verfügung.

  • Welche Verhaltensempfehlungen sollten zum Schutz vor dem neuartigen Coronavirus im Alltag und im Miteinander beachtet werden?

    Bleiben Sie so oft es geht zu Hause. Schränken Sie insbesondere die persönlichen Begegnungen mit älteren, hochbetagten oder chronisch kranken Menschen zu deren Schutz ein. Nutzen Sie stattdessen vermehrt die Kommunikation per Telefon, E-Mail, Chats, etc. Beachten Sie auch die Besuchsregeln für Krankenhäuser und sonstige Pflegeeinrichtungen.

    Lüften Sie alle Aufenthaltsräume regelmäßig und vermeiden Sie Berührungen wie z. B. Händeschütteln oder Umarmungen.

    Falls Kontakte im öffentlichen Raum erforderlich sein sollten, achten Sie darauf, Abstand zu anderen zu halten. Dies gilt ganz besonders bei sichtbar kranken Menschen, insbesondere bei Atemwegssymptomen.

    Falls Sie krank sind, sollten Sie das Haus möglichst nicht verlassen. Kontaktieren Sie im Bedarfsfall telefonisch Ihre Ärztin oder Ihren Arzt und vereinbaren einen Termin.

    Wenn eine Person in Ihrem Haushalt erkrankt ist, sorgen Sie nach Möglichkeit für eine räumliche Trennung und genügend Abstand zu den übrigen Haushaltsmitgliedern. 

    Arbeiten Sie – in Abstimmung mit dem Arbeitgeber – wenn möglich von zu Hause aus. Halten Sie Treffen klein und kurz und in einem gut belüfteten Raum ab. Halten Sie einen Abstand von 1 bis 2 Metern zu anderen Menschen und verzichten Sie auf persönliche Berührungen. Nehmen Sie Ihre Mahlzeiten möglichst allein (z. B. im Büro) ein.

    Nutzen Sie möglichst keine öffentlichen Verkehrsmittel, sondern bevorzugen Sie das Fahrrad, gehen Sie zu Fuß oder fahren Sie mit dem eigenen Auto.

    Verzichten Sie möglichst auf Reisen – auch innerhalb Deutschlands. Viele Grenzen sind geschlossen und der Flugverkehr findet nur eingeschränkt statt.

    Meiden Sie auch Menschenansammlungen (z. B. Einkaufszentren etc.).

    Besuchen Sie öffentliche Einrichtungen nur, soweit es unbedingt erforderlich ist (z. B. Ämter, Verwaltungen, Behörden).

    Vermeiden Sie private Feiern und halten Sie ansonsten die Hygieneregeln konsequent ein.

    Kaufen Sie nicht zu Stoßzeiten ein, sondern dann, wenn die Geschäfte oder Apotheken weniger voll sind oder nutzen Sie Abhol- und Lieferservices.

    Helfen Sie denen, die Hilfe benötigen! Versorgen Sie ältere, hochbetagte oder chronisch kranke Angehörige oder Nachbarn und alleinstehende und hilfsbedürftige Menschen mit Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs. 

    Auch weiterhin gilt: Halten Sie sich an die Husten- und Niesregeln und waschen Sie sich regelmäßig die Hände.

    Bitte informieren Sie sich auch zu möglichen regionalen bzw. lokalen Maßnahmen, die zu beachten sind.

    Ein Merkblatt mit Verhaltensempfehlungen finden Sie auf infektionsschutz.de.

  • Welche Personengruppen sind besonders von einem schweren Verlauf der Erkrankung betroffen?

    Obwohl schwere Verläufe auch bei Personen ohne Vorerkrankung auftreten können und auch bei jüngeren Patienten beobachtet wurden, haben die folgenden Personengruppen ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe:

        ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50 bis 60 Jahren)
        Raucher

    Personen mit bestimmten Vorerkrankungen:

        des Herzens (z. B. koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck)
        der Lunge (z. B. Asthma, chronische Bronchitis)
        Patienten mit chronischen Lebererkrankungen)
        Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
        Patienten mit einer Krebserkrankung
        Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie z. B. Cortison).

    Weitere Informationen und Hilfestellungen für Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf finden Sie unter www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html.

    Hinweise zur Prävention und zum Management von Erkrankungen in Alten- und Altenpflegeheimen finden Sie unter
    https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Altenpflegeheime.html.

    Material für Pflegeeinrichtungen zum Coronavirus finden Sie auf infektionsschutz.de.

  • Was ist über Covid-19 bei Kindern und Schwangeren bekannt?

    Bisherigen Daten zufolge sind die Krankheitszeichen bei Kindern deutlich geringer ausgeprägt als bei Erwachsenen. Es liegen keine Daten vor, welchen Beitrag Kinder und Jugendliche tatsächlich an der Übertragung in der Bevölkerung haben. Aufgrund der hohen Ansteckungsfähigkeit des Virus und dem engen Kontakt zwischen Kindern und Jugendlichen untereinander, erscheint es jedoch plausibel, dass Übertragungen stattfinden.

    Schwangere scheinen der WHO und deren Daten aus China zufolge kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu haben. Es gibt bislang keine Hinweise darauf, dass COVID-19 auf das Kind im Mutterleib übertragbar ist. Eine Übertragung auf das neugeborene Kind ist über den engen Kontakt und eine Tröpfcheninfektion möglich. Bisher gibt es jedoch keine Nachweise des neuartigen Coronavirus in der Muttermilch. Es liegen derzeit aber noch keine ausreichenden Daten vor, um diese und andere Fragen zu COVID-19 in der Schwangerschaft sicher zu beantworten.

  • Welchen Zweck erfüllt eine Quarantäne?

    Eine weitere Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Deutschland soll so weit wie möglich verlangsamt werden. Hierfür ist es notwendig, die Personen, die Kontakt zu Menschen hatten, bei denen das neuartige Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde, zu identifizieren und – je nach individuellem Infektionsrisiko – ihren Gesundheitszustand für die maximale Dauer der Zeit, die zwischen einer Ansteckung und dem Auftreten von Krankheitszeichen (14 Tage) liegt, zu beobachten, wenn geboten, auch in häuslicher Quarantäne.

    Das Robert Koch-Institut gibt Empfehlungen zum Management von Kontaktpersonen, die durch das zuständige Gesundheitsamt unter Berücksichtigung der angestrebten Schutzziele an die Situation vor Ort angepasst werden können.

    Das Gesundheitsamt legt im Einzelfall das konkrete Vorgehen für Kontaktpersonen fest. Zu den Empfehlungen des Gesundheitsamtes kann gehören, zu Hause zu bleiben, Abstand zu anderen Personen zu halten sowie auf eine gute Belüftung der Wohn- und Schlafräume zu achten und Haushaltsgegenstände wie beispielsweise Geschirr und Wäsche nicht mit anderen zu teilen, ohne diese Gegenstände zuvor wie üblich zu waschen. Wenn die Möglichkeit besteht, sollte ein eigenes Badezimmer genutzt werden. Hygieneartikel sollten nicht geteilt werden und die Wäsche sollte regelmäßig und gründlich wie üblich gewaschen werden. Das Einhalten der Husten- und Niesregeln, die Benutzung von Einwegtaschentüchern beim Naseputzen und regelmäßige Händehygiene sind wichtig, damit die Viren im Falle einer tatsächlichen Ansteckung nicht unnötig in der Umgebung verteilt werden.

    Angehörige können die Kontaktperson im Alltag zum Bespiel durch Einkäufe unterstützen. Enger Körperkontakt sollte vermieden werden. Auch können sie helfen, indem sie für gute Belüftung der Wohn- und Schlafräume sorgen und auf regelmäßige Händehygiene achten. Oberflächen, mit denen die betroffene Person in Berührung kommt, wie beispielsweise Tische oder Türklinken, sollten regelmäßig mit Haushaltsreiniger gereinigt werden.

  • Wer muss in Quarantäne?

     In Quarantäne muss, wer ein hohes Risiko hat, sich angesteckt zu haben. Dies ist der Fall,

        wenn man innerhalb der letzten 14 Tage engen Kontakt zu einem laborbestätigten COVID-19-Patienten hatte. Ein wirklich enger Kontakt bedeutet, dass man mindestens 15 Minuten mit dem Erkrankten gesprochen hat, bzw. angehustet oder angeniest worden ist, während dieser ansteckend gewesen ist
        wenn man sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem internationalen Risikogebiet bzw. besonders betroffenen Gebieten in Deutschland aufgehalten hat
        immer, wenn das Gesundheitsamt dies anordnet

    Nicht in Quarantäne muss, wer ein geringeres Risiko hat, sich angesteckt zu haben. Dies ist der Fall, wenn man

        innerhalb der letzten 14 Tage im gleichen Raum mit einer Person mit einer festgestellten COVID-19-Erkrankung war, ohne einen engen Kontakt
        in einem Gebiet mit steigenden Fallzahlen von COVID-19 war

    Wer mit Menschen mit Vorerkrankungen arbeitet, z. B. im Krankenhaus oder in der Altenpflege, sollte aber in jedem Fall seinen Betriebsarzt informieren. Und für alle gilt: Führen Sie eine tägliche Selbstkontrolle auf Krankheitszeichen durch. Falls Zeichen eines Atemwegsinfekts auftreten, lesen Sie bitte die  Frage „Sollte bei einer Atemwegserkrankung ärztlicher Rat eingeholt und nach einem Test gefragt werden, auch wenn die Krankheitszeichen nur leicht sind (Husten, Niesen, Halsschmerzen etc.)?“

    Wer Kontakt zu einer Person in der Familie, im Freundes- oder Bekanntenkreis hatte, die wiederum Kontakt zu einem im Labor bestätigten Coronavirus-Patienten hatte, aber völlig gesund ist, muss nicht in Quarantäne. In diesem Fall ist man keine Kontaktperson, hat kein erhöhtes Risiko für eine COVID-19 Erkrankung und kann auch niemanden anstecken. Im Fall von Krankheitszeichen einer Atemwegserkrankung sollte man sich jedoch testen lassen (siehe auch Frage „Sollte bei einer Atemwegserkrankung ärztlicher Rat eingeholt und nach einem Test gefragt werden, auch wenn die Krankheitszeichen nur leicht sind (Husten, Niesen, Halsschmerzen etc.)?“.

  • Sollte bei einer Atemwegserkrankung ärztlicher Rat eingeholt und nach einem Test gefragt werden, auch wenn die Krankheitszeichen nur leicht sind (Husten, Schnupfen, Halsschmerzen)?

     Ja, wenn:

        man in den letzten zwei Wochen Kontakt hatte zu einem Erkrankten, bei dem im Labor eine COVID-19 Diagnose gestellt wurde,
        man in einem Gebiet war, in dem es bereits zu vielen COVID-19 Erkrankungen gekommen ist
        eine Vorerkrankung besteht oder die Atemwegserkrankung schlimmer wird (Atemnot, hohes Fieber etc.)
        wenn man bei der Arbeit oder ehrenamtlichen Tätigkeit mit Menschen in Kontakt kommt, die ein hohes Risiko für schwere Erkrankungen haben (z.B. im Krankenhaus oder der Altenpflege)

    Schon bevor das Testergebnis vorliegt, sollte man sich selbst isolieren, d. h. zu Hause bleiben, alle engen Kontakte unter 2 Metern meiden, gute Händehygiene einhalten und bei Kontakt zu anderen (falls vorhanden) einen Mund-Nasenschutz tragen.

  • Was sollten Betroffene mit Krankheitszeichen tun, wenn Sie weder eine Hotline noch eine Hausärztin oder einen Hausarzt telefonisch erreichen?

    Wenn Sie nur leichte Krankheitszeichen haben, sollten Sie sich selbst isolieren, d. h. zuhause bleiben und alle engen Kontakte unter zwei Metern meiden. Außerdem sollten Sie eine gute Händehygiene und die Husten- und Niesregeln einhalten. Sollten die Beschwerden zunehmen, sollten Sie zunächst nochmals versuchen, die bundesweite Rufnummer des Kassenärztlichen Notdienstes in Deutschland 116117 anzurufen. In Notfällen (z. B. Atemnot) wenden Sie sich an den Notruf 112 oder eine Rettungsstelle.

  • Ist ein Test auf das neuartige Coronavirus bei Personen ohne jedes Krankheitszeichen sinnvoll?

    Eine Laboruntersuchung sollte nur durchgeführt werden, wenn Krankheitszeichen vorliegen, um deren Ursache abzuklären. Bei einer gesunden Person sagt ein negatives Testergebnis auf das neuartige Coronavirus nichts darüber aus, ob diese Person nicht doch noch krank werden kann. Zudem würden damit die Laborkapazitäten unnötig belastet.

  • Welche Behandlungsmöglichkeiten stehen für das neuartige Coronavirus zur Verfügung?

    Nicht alle Erkrankungen nach Infektion mit dem neuartigen Coronavirus verlaufen schwer, auch bei den meisten in China berichteten Fällen war der Krankheitsverlauf mild. Im Zentrum der Behandlung der Infektion stehen die optimalen unterstützenden Maßnahmen entsprechend der Schwere des Krankheitsbildes. Eine spezifische, d.h. gegen das neuartige Coronavirus selbst gerichtete Therapie, steht derzeit nicht zur Verfügung.

  • Ist das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes in der Allgemeinbevölkerung zum Schutz vor akuten Atemwegsinfektionen sinnvoll?

    Die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern von Atemwegsinfektionen sind das Einhalten der Husten- und Niesregeln, eine gute Händehygiene und das Abstandhalten (mindestens 1,5  Meter) von krankheitsverdächtigen Personen. Diese Maßnahmen sind in Anbetracht der Grippewelle aber überall und jederzeit angeraten.

    Wenn eine an einer akuten Atemwegsinfektion erkrankte Person sich im öffentlichen Raum bewegen muss, kann das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes durch diese Person sinnvoll sein, um das Risiko einer Ansteckung anderer Personen zu verringern (Schutz der Mitmenschen). Denn durch einen Mund-Nasen-Schutz oder eine Alternative, ggf. textile Barriere vor Mund und Nase kann eine größtmögliche Zurückhaltung von Tröpfchen, welche beim Husten oder Niesen entstehen, erreicht werden.

    Für die optimale Wirksamkeit ist es wichtig, dass der Mund-Nasen-Schutz korrekt sitzt. Dieser muss eng anliegend getragen werden und bei Durchfeuchtung gewechselt werden. Während des Tragens sollte er nicht (auch nicht unbewusst) verschoben werden. Lassen Sie sich von einer medizinischen Fachkraft beraten, ob diese Maßnahme in Ihrem konkreten Fall empfehlenswert ist, welche Maske für Sie geeignet ist und wie man die Maske richtig anlegt bzw. wechselt.

    Hingegen gibt es keine hinreichenden Belege dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Ansteckung für eine gesunde Person, die ihn trägt, verringert. Nach Angaben der WHO kann das Tragen einer Maske in Situationen, in denen dies nicht empfohlen ist, ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen. Das kann dazu führen, dass zentrale Hygienemaßnamen wie eine gute Händehygiene vernachlässigt werden.

    Auf keinen Fall sollte das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes oder eine andere Form der Barriere dazu führen, dass Abstandsregeln nicht mehr eingehalten oder die Händehygiene nicht mehr umgesetzt wird.

  • Besteht die Gefahr, sich über Lebensmittel, Oberflächen oder Gegenstände mit dem neuartigen Coronavirus zu infizieren?

    Coronaviren, die Atemwegserkrankungen verursachen können, werden in der Regel über Sekrete des Atmungstrakts übertragen. Gelangen diese infektiösen Sekrete an die Hände, die dann beispielsweise das Gesicht berühren, könnte auch auf diese Weise eine Übertragung stattfinden. Deshalb ist eine gute Händehygiene wichtiger Teil der Vorbeugung. Generell gilt: Die Übertragungsmöglichkeiten über Oberflächen hängen von vielen verschiedenen Faktoren ab. Wissenschaftliche Untersuchungen zu dem Thema finden unter experimentellen Bedingungen statt und können nicht das realistische Übertragungsrisiko im Alltag widerspiegeln.

    Fragen zu Übertragungsrisiken durch Lebensmittel und Gegenstände beantwortet das Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), für das Thema Arbeitsschutz ist die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) verantwortlich.

  • Wo kann ich erfahren, ob eine Reise in ein betroffenes Land noch sicher ist?

    Gesundheitsempfehlungen bei Auslandsreisen werden vom Auswärtigen Amt gegeben. Aktuelle Informationen zur Sicherheitssituation in einzelnen betroffenen Ländern sind auf den Länderseiten des Auswärtigen Amtes einzusehen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und das Robert Koch-Institut geben hier keine Empfehlungen und bieten keine reisemedizinische Beratung an.

  • Was ist über die Ursache des Ausbruchs bekannt?

    Man nimmt an, dass das neuartige Coronavirus von Fledermäusen stammt. Ob andere Tierarten als Zwischenwirte des Virus zwischen Fledermaus und Mensch dienen, ist noch nicht bekannt. Derzeit wird davon ausgegangen, dass sich die ersten Erkrankten Anfang Dezember 2019 auf einem Markt in Wuhan in der Provinz Hubei, China, angesteckt haben. Das neuartige Coronavirus erhielt den offiziellen Namen “SARS-CoV-2“, die Atemwegserkrankung, die es auslöst, wird als “COVID-19” bezeichnet.

  • Wo finde ich weitere Informationen?

    Weitere (Fach-)Informationen zum neuartigen Coronavirus sind auf den Internetseiten des Robert Koch-Instituts zu finden.
    Aktuelle Einschätzungen zur Sicherheit von Reisenden in betroffene Regionen gibt das Auswärtige Amt.
    Darüber hinaus finden Sie aktuelle Einschätzungen der Lage auf den Seiten der Weltgesundheitsorganisation.
    Hotlines für Bürger bieten unter anderem das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), die Unabhängige Patientenberatung Deutschland, sowie einige Bundesländer und Krankenkassen an.